📅 23.–25. September 2026 | Universität zu Köln, Deutschland

Das Fair Trade International Symposium (FTIS) 2026, veranstaltet vom Global South Studies Center (GSSC) und dem Kompetenzzentrum Fairer Handel (KFH), lädt Wissenschaftler*innen, politische Entscheidungsträger*innen, Fachvertreter*innen und Produzent*innen ein, die sich wandelnden Herausforderungen und Chancen des Fairen Handels in einer sich rasant verändernden Welt zu erkunden.

Unter dem Motto „Dynamiken in einer unvorhersehbaren Welt“ bietet das Symposium eine lebendige, interdisziplinäre Plattform für Dialog und Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft, Politik und Praxis. Ziel ist es, innovative Forschung und praktische Lösungen für nachhaltige, gerechte und inklusive Handelssysteme zu fördern.

Zentrale Themen sind:

  • Dynamiken im Globalen Süden

  • Dynamiken im internationalen Handel und Fairen Handel

  • Dynamiken in der Land- und Ressourcennutzung

  • Dynamiken in politischen Diskursen, Regulierungen und Politiken

  • Dynamiken in Institutionen des Fairen Handels, bei Konsument*innen und Märkten

Das FTIS 2026 umfasst Panels, Workshops, Keynotes und offene Foren, die den kollaborativen Wissensaustausch und die gemeinsame Entwicklung zukünftiger Wege im Fairen Handel und in der Nachhaltigkeit unterstützen.

Beim Call for Panels geht es um die Bewerbung zur Leitung ganzer Diskussions- oder Präsentationssessions mit mehreren Vortragenden.

Der Call for Papers richtet sich an Forschende, die einzelne wissenschaftliche Beiträge einreichen.

Der Call for Workshops richtet sich an Personen, die interaktive, praxisnahe Sitzungen anbieten, bei denen Teilnehmende aktiv mitarbeiten.

Die FTIS bietet eine wichtige Plattform für die Förderung des wissenschaftlichen Austauschs zu den Themen „Fairer Handel“ und „Nachhaltigkeit“. Gleichzeitig fördert das Format den Dialog mit Entscheidungsträger*innen und Praktiker*innen. Für Forscher*innen spielt die FTIS 2026 eine wichtige Rolle bei der Förderung von Forschung und Wissensaustausch im Bereich der Forschung zum Fairen Handel. Forscher*innen erhalten die Möglichkeit, neue Erkenntnisse zu präsentieren und aktuelle Entwicklungen in einem multidisziplinären Umfeld zu diskutieren. Dies bietet Raum für Diskussionen und die Entwicklung innovativer Ansätze und Lösungen für Herausforderungen im internationalen Handel, einschließlich zukünftiger wissenschaftlicher Kooperationen.

Für politische Entscheidungsträger*innen, Praktiker*innen und Vertreter*innen der Produzent*innen wird der intensive zweieinhalbtägige Austausch die Einblicke in aktuelle Entwicklungen, die den Fairen Handel beeinflussen, in zukünftige politische Maßnahmen und in Wege zur weiteren Förderung einer fairen und nachhaltigen Produktion, eines Fairen Handels und Konsums vertiefen. Insbesondere die geplanten Workshops sollen einen offenen Raum für die Interaktion zwischen verschiedenen Interessengruppen bieten.

Organisiert von Prof. Dr. Boris Braun (Institut für Geographie, Universität zu Köln) und Dr. Katharina Gröne (Sozial- und Kulturanthropologie, Universität zu Köln) sowie dem Team des GSSC/KFH, ist das FTIS 2026 der wichtigste Ort für den Dialog zwischen Forschung, Politik und Praxis.